Lufthansa

Die Deutsche Lufthansa AG hat ihren Heimatflughafen in Frankfurt/Main und ihren Unternehmenssitz – zur Überraschung vieler – in Köln. Dort wurde sie 1953 als Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf (LUFTAG) erneut gegründet. Ein Jahr später firmierte sie in ihren heutigen Namen um. Damit hieß das Unternehmen genauso wie die große deutsche Fluggesellschaft, die sich 1926 gründete und 1951 von den Alliierten aufgelöst wurde. So steht die heutige Lufthansa in keiner Rechtsnachfolge zum alten Fluggesellschaft gleichen Namens. Sie erwarb und übernahm jedoch das Kranich-Logo, das der Architekt und Graphiker Otto Firle bereits 1918 entwickelt hatte. Er schuf es für die „Deutsche Luft-Reederei“, eine Vorläuferin der Lufthansa.

Zwei Deutsche Lufthansas in der Nachkriegszeit
In den bewegten 1950er-Jahren gab es einige Zeit in Deutschland nebeneinander sogar zwei Lufthansas. Nämlich in der Bundesrepublik sowie in der DDR. Dort wurde die erste Luftfahrt-Gesellschaft 1955 gegründet und nannte sich ebenfalls Lufthansa. Da jedoch die „West-“Lufthansa bereits das Warenzeichen der „alten“ Lufthansa samt Kranich rechtswirksam erworben hatte, konnte die „Ost-“Lufthansa nicht Mitglied internationaler Organisationen werden. Auch bei Überflug- und Landerechten gab es deshalb große Probleme. Daher ging die DDR-Lufthansa 1963 in der fünf Jahre zuvor gegründeten staatlichen Fluggesellschaft Interflug auf.
War die neue westdeutsche Lufthansa AG zuerst fast gänzlich im Besitz des Bundes, begann ab 1963 die Privatisierung, die 1997 abgeschlossen wurde. Im Dezember 2017 befanden sich etwa 75% der Aktien in Streubesitz, etwa 25% wurden von sechs Fondsgesellschaften und Großbanken gehalten. Lufthansa ist heute ein Großkonzern mit knapp 130.000 Mitarbeitern in über 400 Konzern- und Beteiligungsgesellschaften.

Lufthansa-Airport-Express
Lufthansa fiel immer wieder mit innovativen Ideen auf. Von 1982 bis 1993 ließ die Fluggesellschaft erfolgreich und Betriebskosten-günstig den Airport-Express zwischen den Flughäfen Düsseldorf und Frankfurt/Main fahren. 1990 kam noch die Verbindung Stuttgart – Frankfurt hinzu. Elf Jahre nach Beginn zog sich Lufthansa 1993 wieder aus dem Zugbetrieb zurück. Ein Grund war die Entscheidung der Deutsche Bahn, Ihr Angebot „Rail&Fly“ einzuführen.

Lufthansa-Stadtbüros
Schon seit den 1950er-Jahren unterhielt Lufthansa diverse Stadtbüros in attraktiven, zentralen Lagen. Als diese geschlossen wurden, waren die Lufthansa-City-Center (LCC) ihre Nachfolger. Das erste LCC-Büro eröffnete 1991 in Dresden. Heute sind es über 650 LCC-Büros im Franchise-System in über 80 Ländern weltweit. Die Zentrale liegt in Frankfurt/Main. Die LCC-Gruppe ist zu 100% eigenständig. Das heißt, Lufthansa ist nicht mehr an den Lufthansa-City-Centern beteiligt. Die LCC-Gruppe schloss einen Markennutzungs-Vertrag mit der Fluggesellschaft ab, der jedoch keine exklusive Vorzugsnutzung von Lufthansa oder anderen Airlines aus der Konzern-Familie beinhaltet.

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