Unser Umweltkonzept

 

Wirtschaftliche Aktivitäten wirken sich grundsätzlich auf die Umwelt aus. Die Reisebüro Frenzen GmbH ist sich der Verantwortung bewusst, die daraus resultiert. Daher entwickelte das Unternehmen ein innerbetriebliches Programm zur Verminderung negativer Umwelteffekte und zum größtmöglichen Ausgleich unvermeidbarer Auswirkungen (wie CO2-Ausstoß). Dieses Umweltkonzept wird ständig weiterentwickelt und effektiver gestaltet.

Unser Umweltkonzept besteht hauptsächlich aus zwei Bausteinen:

  • Vermindern / Vermeiden
  • Ausgleichen

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Geschäftsführung und Mitarbeiter versuchen, den Ressourcenverbrauch im Geschäftsalltag so niedrig zu halten. Dies wird mit folgenden Maßnahmen umgesetzt:

  • Reisen zu Geschäftskunden sind auf das notwendige Maß reduziert. Persönliche Treffen sind nötig, wichtig und wertvoll. Doch in einer modernen, vernetzten Welt stehen viele hochwertige Kommunikationsmittel bereit, die viele energieaufwändige Reisen gleichwertig ersetzen.
  • Bei Geschäftsreisen werden – wenn möglich - umweltfreundlichere Verkehrsmittel, wie die Bahn oder der Öffentliche Personennahverkehr, dem Flugzeug oder Auto vorgezogen.
  • Die Sanierung der Geschäftsbüros und der Einbau neuer Scheiben in die großflächige Fensterfront vermindert den Energieverbrauch.
  • Der konsequente Einsatz von energiesparender Beleuchtung (wie LED Lampen) und das Abschalten nicht notwendigen Lichts mindert den Energieverbrauch ebenfalls. Dazu gehört ebenfalls das Ausschalten von Computern und Elektrogeräten, wenn diese nicht in Gebrauch sind.
  • Der Papierverbrauch im Geschäftsalltag wird beständig verringert.
  • Elektronische Speichermedien ersetzen viel Papier. Kataloge und Broschüren werden nur noch in geringen Mengen oder gar nicht mehr angenommen. Denn es stellte sich heraus, dass diese kaum noch gelesen werden.
  • Wir beziehen in unserem Unternehmen 100% Ökostrom.

Zum Ausgleich eines großen Teils des eigenen CO2-Verbrauchs finanziert die Reisebüro Frenzen GmbH die Wiederaufforstung einer Waldfläche der Stadt Lüdenscheid. Hier oben im Märkischen Sauerland zerstörte der Orkan Kyrill 2007 große Waldgebiete.

CO2-Kompensationsprogramm der LCC Reisebüro Frenzen GmbH: Wiederaufforstung im Kommunalwald der Stadt Lüdenscheid am Forstort Stilleking - 1 Hektar Wald

Die Reisebüro Frenzen GmbH finanziert die Wiederaufforstung einer 1 Hektar großen Fläche im Kommunalwald der Stadt Lüdenscheid im Märkischen Sauerland. Ziel ist, Kohlenstoffdioxid (CO2) langfristig in Holz zu binden. Orkan Kyrill hatte die Waldfläche 2007 zerstört. Sie grenzt unmittelbar an das Naturschutzgebiet Stilleking mit seinen nährstoffarmen - aber artenreichen Magerrasen- und Heideflächen, sowie Altholz-Buchenwäldern.

Warum ein Projekt im sauerländischen Lüdenscheid?

Die Kölner Reisebüro Frenzen GmbH startet bewusst nahe der Domstadt ein Projekt zur schrittweisen Kompensation des CO2-Verbrauchs des Unternehmens. Das zuständige Regionalforstamt Märkisches Sauerland überzeugt forstfachlich sowie im Projektmanagement und in der Vermittlung zur Stadt Lüdenscheid. Bei den angespannten Haushaltsbudgets der meisten Kommunen besitzen andere Haushaltsposten höhere Priorität als Wiederaufforstungen zerstörter Waldflächen. Hier helfen wir gerne. Obendrein haben wir nahe unseres Firmensitzes unser Waldprojekt immer gut im Blick.

Die Wiederaufforstung im März 2012

3.000 Rotbuchen sowie jeweils 100 Bergahorne und Wildkirschen pflanzte Forstunternehmer Nunzio Tolve mit zwei Mitarbeitern Ende März 2012. Revierförster Marcus Teuber und Forstwirtschaftsmeister Wilhelm Heveling planten die Pflanzung des Laubmischwaldes im Auftrag der Stadt Lüdenscheid. Denn diese hat mit dem Regionalforstamt Märkisches Sauerland einen so genannten Beförsterungsvertrag abgeschlossen.

In aufwändiger Handarbeit setzte die Kolonne zuerst die Wildkirschen und Bergahorne, später die Buchen. Dabei benutzten die Waldarbeiter die in der Forstwirtschaft üblichen Wiedehopfhauen. Mit ihrem breiten Blatt lässt sich der Boden gut aufbrechen und lockern. Das auf der anderen Seite des Stils befindliche Beil dient dazu, mit Hilfe von Querbewegungen einen tiefen Spalt zu öffnen. In ihn kann der Pflanzer nun die Wurzeln des kleinen Baumes unbeschadet hinein stecken. Abschließend tritt der Arbeiter die Erde neben dem Pflänzling fest an. 300 Bäume pflanzt ein Waldarbeiter im Durchschnitt am Tag. Die Wildkirschen und Bergahorne wurden jeweils mit einer Kunststoffhülle versehen. Sie wirkt wie ein kleines Gewächshaus und schützt den jungen Baum vor hungrigem Wild, vor allem vor Rehen. In wenigen Jahren sammeln die Forstarbeiter die Hüllen wieder ein und können viele erneut verwenden.

In drei Tagen forsteten die Waldarbeiter die etwa 100 mal 100 Meter große Fläche wieder auf. Dabei kletterten die Arbeiter über die absichtlich liegen gelassene Wurzelteller der umgestürzten Fichten und viele Haufen toten Holzes. Sie bieten Insekten, Kleintieren und Vögeln Schutz und Nahrung. Auch die zahlreichen Büsche des Roten Holunders, er siedelte sich selbst an, ließ Revierförster Teuber bewusst stehen. So kann sich in den nächsten Jahrzehnten ein artenreicher Laubwald am Stilleking entwickeln. Er wird Kohlenstoffdioxid lange Zeit binden und ist ein Beitrag zur nachhaltigen, ökologisch wertvollen Forstwirtschaft. Denn ein standortangepaßter, stabiler Laubmischwald kann mögliche Klimaveränderungen in der Zukunft bewältigen.

Orkan Kyrill 2007

Am Nachmittag und Abend des 18. Januar 2007 verwüstete das Orkantief Kyrill große Waldgebiete in Deutschland. Das Märkische Sauerland war sehr stark betroffen. Mit seinen Böen von über 130 km/h fegte der Orkan vor allem Fichtenwälder auf den durch lang anhaltende Niederschläge stark aufgeweichten Bödenum. Die immergrünen Fichten bieten einem Orkan im Winter mehr Angriffsfläche als Laubbäume, die dann unbelaubt sind. Zudem besitzen Fichten flache Wurzelteller, die ihnen bei Orkanböen kaum halt geben. Große Kahlflächen der ehemaligen Fichtenwälder warten teilweise bis heute auf ihre erneute Aufforstung.

Was für ein Name: Stilleking

Der ehemalige Weiler Stilleking ist namensstiftend für den ehemaligen Standortübungsplatz und das heutige Naturschutzgebiet im Süden der Stadt Lüdenscheid. Der Weiler lag etwa 200 Meter nordöstlich der Wiederaufforstungsfläche und wurde bald nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen. Heute steht östlich der niedergelegten Häuser ein jüngeres Gebäude. Der Germanist Paul Derks geht davon aus, dass Stilleking wahrscheinlich den Siedlungsort eines Familien- oder Personenverbands beschreibt. Ein Stilliko oder eine Stillika könnte Namensgeber gewesen sein. Die Stilli-k-Inge wären diejenigen gewesen, die dort in Haus und Hof lebten. Die aufgegebene Hofstelle Stilleking ist einer der ältesten Siedlungsorte im Raum Lüdenscheid. Grabungsfunde lassen vermuten, dass dort schon vor über 1.000 Jahren Menschen lebten. Noch heute steht die uralte Stillekinger Gerichtslinde. Das Lehnsrecht sprachen unter ihr viele Jahrhunderte die adeligen Besitzer des benachbarten Schlosses Neuenhof.

Die Aufforstungsfläche liegt am Rande des Naturschutzgebiets „Stilleking“ in einem schönen Wandergebiet. Wir haben für Sie einen Wandervorschlag ausgearbeitet.

Der Route ist etwa 7 km lang. Die Höhendifferenz zwischen dem tiefsten und höchsten Punkt des Weges beträgt 70 Meter.

Parken Sie Ihren Wagen auf dem Parkplatz nahe des Schlosses Neuenhof.

Von dort geht der Weg in südlicher Richtung hinauf auf die Höhen des Naturschutzgebiets. Kurz vor der Aufforstungsfläche lohnt ein kleiner Abstecher zur linkerhand stehenden alten Stillekinger Gerichtslinde.

Nähere Information zur Aufforstung und zur alten Gerichtslinde finden Sie unter dem nebenstehenden Reiter „Ausgleichen“.

Anfahrt: A45- Abfahrt Lüdenscheid Süd. Über L561 (Herscheider Landstraße) Richtung Lüdenscheid. Nach 3 km links in die Talstraße abbiegen (B 229). An der Ampelkreuzung Gartenstraße/Talstraße erneut links abbiegen in die Neuenhofer Straße (braunes Schild „Schloss Neuenhof“), im Kreisverkehr 2. Ausfahrt, noch 1,5 km bis Schloss Neuenhof. Der Parkplatz liegt 400 Meter vor der Schlossanlage.

Weitere Informationen zum Naturschutzgebiet Stilleking finden Sie hier:

http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/natura2000-meldedok/de/fachinfo/listen/meldedok/DE-4811-301

Nach einer Wanderung oder einem längeren Spaziergang meldet sich meist der Hunger. Lüdenscheider Bürger haben uns folgende Gastronomien für die Einkehr empfohlen:

Steakhaus am Piepersloh

Inhaber: Fam. Renic

In den Buchen 8

58515 Lüdenscheid

Tel: 0 23 51 / 45 66 65

Internet: www.steakhaus-am-piepersloh.de

E-Mail: info@steakhaus-am-piepersloh.de

Landhaus Stottmert

Inhaber: Reinhard Freund

Stottmert 1

58849 Herscheid

Tel: 0 23 57 / 90 89 - 0

Internet: www.landhaus-stottmert.de

E-Mail: freund@landhaus-stottmert.de

Das Team von Reisebüro Frenzen wünscht viel Spaß und gute Erholung beim Wandern im Märkischen Sauerland!