Kopenhagen für Geschäftsreisende

 

Geschäftsreisen nach Kopenhagen buchen

Regelmäßige Direktflüge zum Flughafen Kopenhagen-Kastrup (IATA-Code: CPH) gehen ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München oder Stuttgart. Easy Jet, Norwegian Air Shuttle, Lufthansa oder Ryanair bieten direkte Flugverbindungen an. Die Flugzeit beträgt von Frankfurt am Main etwa 1h 30min.
Andere Airlines bieten Privat- und Geschäftsreisenden indirekte Flugverbindungen unter anderem von Baden-Baden, Friedrichshafen, Münster oder Nürnberg. Jeden Flug nach Kopenhagen können Sie bei Reisebüro Frenzen und www.firmenreisen24.de buchen, ob Geschäftsreise oder Privatreise. Wir sind gerne für Sie da!

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Willkommen in Kopenhagen!

 

Aktuelle und geschichtliche Informationen über Kopenhagen für Geschäftsreisende
Kopenhagen liegt im Osten der Insel Seeland und auf weiteren kleinen Inseln am Öresund. Die Ostsee-Meerenge zwischen Schweden und Dänemark ist zwischen Kopenhagen und dem schwedischen Malmö etwa 20 Kilometer breit. Südlich der beiden Städte ist der Öresund mit 14 Kilometern noch enger. Auf dänischer Seite beginnt dort am Flughafen Kopenhagen-Kastrup die feste Öresund-Verbindung hinüber nach Schweden. Die Brücken-Tunnel-Kombination wurde im Jahr 2000 eröffnet und ist mit dem Zug und dem Wagen (gegen Maut) befahrbar. Daher ist ein Flug nach Kopenhagen auch für Geschäftsreisende interessant, die die Region Malmö in Schweden besuchen wollen.

In der Kommune Kopenhagen leben 600.000 Einwohner. In der amtlich als Hauptstadt bezeichneten Metropole sind es knapp 800.000. Denn hier werden die Stadtgemeinden Frederiksberg (nördlich) und Gentofte (südlich, nahe des Flughafens) mitgezählt. Im gesamten Großraum Kopenhagen wohnen insgesamt etwa 1,3 Mio. Menschen.

Historie
Bischoff Absalon von Roskilde errichtete in den 1160er Jahren am Öresund eine Burg zum Schutz der dortigen Fischer- und Hafensiedlung. An dieser Stelle steht heute das Schloss Christiansborg. Sitz des Parlaments, des Ministerpräsidenten und des obersten Gerichts.

Die kleine Stadt zu Füßen der Burg bekam im Mittelalter schnell ihren Namen: Købmandenes Havn oder Køpmannæhafn: Hafen der Kaufmänner. Knapp 100 Jahre nach dem Bau der Burg erlangte Køpmannæhafn 1254 die Stadtrechte. Die junge, aufstrebende Stadt entwickelte sich zu einer unliebsamen Konkurrenz für die Hanse. Diese plünderte mehrmals Stadt und Burg. Doch der Aufstieg Kopenhagens hielt an. 1443 schließlich wurde die Stadt am Öresund Dänemarks Hauptstadt. Das Königshaus verlegte seinen Sitz vom 35 Kilometer westlich gelegenen Roskilde an die Küste nach Kopenhagen.

In den folgenden Jahrhunderten litten die Bürger Kopenhagens immer wieder unter Stadtbränden und Seuchen. Letztmalig 1711 raffte die Pest die Menschen dahin. Damals starben von den circa 60.000 Kopenhagenern etwa 20.000 Einwohner.

Das 18. Jahrhundert war Kopenhagens goldenes Zeitalter. Auch zwei verheerende Stadtbrände in dieser Zeit wurden schnell überwunden. Der britische Admiral Lord Nelson schoss schließlich Kopenhagens Blütezeit 1801 und vor allem 1807 sprichwörtlich zusammen. Weil Dänemark sich nicht England im Kampf gegen Napoleon anschließen wollte, wurde es zu einem möglichen Feind Londons. In einem Präventivkrieg griff Großbritannien die dänische Hauptstadt und die dänische Flotte an.
Hauptstadt und Staat brauchten Jahrzehnte, um sich von dieser Niederlage zu erholen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts blühte Kopenhagen durch die Industrialisierung wieder auf und vergrößerte sich beständig – im Grunde bis heute.

Flughafen Kopenhagen-Kastrup (IATA-Code: CPH)
Der dänische Hauptstadt-Flughafen ist der größte Airport Skandinaviens. Über 25 Mio. Passagiere nutzen jährlich den Flughafen, der 7 Kilometer südlich Kopenhagens Altstadt an der Küste liegt. Der Airport dient SAS Scandinavian Airlines als Heimatflughafen und als wichtiges Drehkreuz neben den Airports Oslo und Stockholm.

Kopenhagen-Kastrup gilt als einer der ältesten privat gegründeten Flughäfen der Welt. 1925 begann hier der Betrieb auf einer Graspiste. Heute ist das Airport-Gelände 11 km² groß. Der Flughafen ist gut an den Fernverkehr und an das öffentliche Kopenhagener Verkehrsnetz angebunden. In etwa 10 Minuten sind Privat- und Geschäftsreisende in Kopenhagen-Zentrum mit dem Zug. Die Bahn braucht zudem nur 20 Minuten nach Malmö über die Öresund-Verbindung.

Flyvergrillen (Flieger-Grill) am Flughafen Kopenhagen-Kastrup
Spotter Places gibt es wohl an jedem Flughafen der Welt. Doch der hier in Kopenhagen ist etwas Besonderes: Die dänische Kulturerbebehörde (dän. Kulturarvsstyrelsen) erhob den Imbiss samt Aussichtsplattform 2010 zu einem der offiziellen Kulturgüter des Landes!

1972 fing alles mit einem Eiswagen an. Nachdem dann aus Sicherheitsgründen eine Aussichtsplattform aufgeschüttet wurde, gab der Flughafenbetreiber seinen Widerstand auf. Zu den Eishörnchen kamen mit den Jahren dänische Hotdogs. Ende der 1980er-Jahre war dann genügend Kapital erwirtschaftet, um die Imbiss-Bude in ihrer heutigen Größe zu errichten.

Flyvergrillen bietet heute 90 verschiedene Speisen an. Natürlich überwiegend die Dinge, bei denen Ernährungswissenschaftler nicht unbedingt Beifall klatschen. Aber so muss das ja auch sein an einem Imbiss-Stand ...

Und weil sich auch bei Geschäftsessen die vitaminreichen und leichten Speisen ihren festen Platz erobert haben, kann eine leckere Pommes mit Majo zur Erholung bei einer Geschäftsreise in Kopenhagen im dänischen Kulturgut „Flyvergrillen“ nicht schaden.

Flyvergrillen
Amager Landevej 290
2770 Kastrup
Telefon: 32 51 70 18
http://www.flyver-grillen.dk/
Täglich geöffnet außer Heiligabend und am Ersten Weihnachtstag.

Spaziergang durch Nyboder und über das Gelände des Kopenhagener Kastells
Am nördlichen Rand der Kopenhagener Altstadt liegt ein außergewöhnliches Stadtquartier: Es heißt „Nyboder“(deutsch: neue [kleine] Häuser). Jahrhunderte alte niedrige Reihenhäuser stehen hier. Sie sind gelb gestrichen. In Dänemark spricht man vom typischen „Nyboder-Gelb“. Die Häuser und ihre Wohnungen wurden für Marinesoldaten gebaut. Und teilweise leben immer noch Soldatenfamilien in ihnen.

König Christian IV musste dringend Wohnraum schaffen für die Soldaten seiner wachsenden Marine. Ab 1631 ließ er die Militärsiedlung bauen. Gut 120 Jahre später wurde Nyboder in einer zweiten, 40 Jahre andauernden Bauphase, erweitert. Es lohnt sich sehr, dieses Quartier zu besuchen.

Etwa 1 Kilometer von Nyboder entfernt liegt Kopenhagens altes Kastell. In der 1667 fertig gestellten Zitadelle scheint die Zeit still zu stehen. Hier auf dem weitläufigen Areal mit seinen alten Gebäuden, Gewässern und Baumbeständen kann man, wie in Nyboder, wunderbar bei einem Spaziergang in Kopenhagen während der Geschäftsreise zur Ruhe kommen.

Königliches Dänisches Schauspielhaus und Kvaesthusmole
Mitten im Zentrum Kopenhagens steht direkt am Wasser der Neubau des Königlichen Schauspieles aus dem Jahr 2008. In der Vorhalle des beeindruckenden Theaterhauses gibt es ein Restaurant und ein Café. Durch die großen Fenster des Hauses hat man einen hervorragenden Blick über die urbane Hafenlandschaft Kopenhagens.

300 Meter gegenüber auf der Insel Holmen sticht besonders das neue Opernhaus Kopenhagens aus dem Jahr 2005 heraus. Wenn das Wetter schön ist, lohnt es sich direkt vom neuen Schauspielhaus auf die Kvaesthusmole hinaus zu flanieren. Sie wurde vom selben Architektur-Büro entworfen, das auch das neue Schauspielhaus errichtete. Nämlich von Lundgaard & Tranberg.

Das Team von Reisebüro Frenzen wünscht Ihnen auf Ihrer Geschäftsreise nach Kopenhagen viel Erfolg und eine schöne Zeit!

 

15.11.2017